Soziale Dienste (1910-1999)

1.1 Signatur
E.34
1.2 Titel

Soziale Dienste

1.3 Datum

1910-1999

1.4 Verzeichnungsstufe

Bestand

1.5 Umfang

13 lfm

Taxonomie

Provenienz: Soziale Dienste
Die Armenpflege war im Kanton Aargau bis Ende 1936 Aufgabe der Ortsbürgergemeinden. Sie war in Baden seit dem Spätmittelalter Aufgabe des Spitalamts. Noch im 19. Jahrhundert hiess die ortsbürgerliche Sozialbehörde "Spital- und Armenkommission", ab 1906 dann nur noch "Armenpflege". Siehe dazu B.31.
Da im industrialisierten Baden zahlreiche Fürsorgefälle schwer zu behandeln waren, da die Heimatorte der Bedürftigen allüberall lagen, formierte sich 1910 auf Initiative des Stadtrats die "Freiwillige Einwohner-Armenpflege", für die die Einwohnergemeinde ein Budget zur Verfügung stellte. Freiwillig war diese Sozialhilfe deshalb, weil die Stadt dazu gesetzlich nicht verpflichtet war.
Als die Armenpflege bzw. Fürsorge per 1.1.1937 durch Gesetz Aufgabe der Einwohnergemeinde wurde, fungierte die Freiwillige Einwohner-Armenpflege nahtlos weiter als städtische Sozialhilfebehörde. Ihre Protokolle sind 1938 noch mit "Armenpflege Baden" beschriftet, 1947-1973 dann mit "Fürsorgeamt Baden" bzw. mit "Fürsorgekommission Baden".

4.5 Findmittel

Die mit den Akten abgelieferten

5.3 Verwandte Verzeichnungseinheiten

B.31